+Analytics Pro

Customer-Owned Conversion API (CAPI)

Manche Conversion-Signale müssen das Analytics-Dashboard verlassen und kundeneigene Kampagnenziele erreichen. +Analytics Pro unterstützt diesen Weg, ohne Werbenetzwerk-Weitergabe zum Standard zu machen: Conversion Delivery wird explizit konfiguriert, bewusst gemappt und vom Kunden kontrolliert.

Was das ist

Customer-Owned CAPI ist eine optionale serverseitige Routing-Schicht für ausgewählte Conversion-Signale.

Sie ist für Teams gedacht, die Kampagnen-Feedback-Loops benötigen und das Standardmodell der Analytics sauber halten wollen. Nichts wird an Meta oder Google gesendet, nur weil +Analytics Pro installiert ist. Delivery erfordert ein aktives Ziel, ein unterstütztes Event-Mapping, User-Choice- und Consent-Eignung, unterstützte Identifier und gültige Provider-Zugangsdaten.

Was das nicht ist

Customer-Owned CAPI ist keine versteckte Ad-Tech-Pipeline.

Es ist auch keine vollständige Customer-Data-Plattform, kein Ersatz für Tag Management und kein Versprechen, dass jede Kampagnenplattform jedes Event akzeptiert. Es ist ein kontrollierter Delivery-Pfad für Conversion-Signale in konkreten Use Cases.

+Analytics Pro hält Analytics standardmäßig datenschutzfreundlich und erlaubt Kunden danach, ausgewählte Conversion-Signale zu aktivieren, wenn der Kampagnenworkflow es erfordert und das Setup es zulässt.

Standard- und optionale Logik

Ebene Standardverhalten Optionales Verhalten
Analytics-Messung Bleibt in +Analytics Pro Kann mit konfigurierten Modi angereichert werden
Conversion Events Bleiben im Analytics-Kontext Können für Delivery gemappt werden
Werbenetzwerk-Ziele Nicht standardmäßig aktiv Kundeneigene Ziele können konfiguriert werden
Serverseitige Delivery Keine automatische Delivery Läuft nur, wenn konfigurierte Gates passieren

Aktivierungsfluss

Conversion Delivery ist ein gegateter Prozess, kein automatischer Nebenkanal.

Schritt Was passiert Kontrollpunkt
1. Signal erfassen Ein unterstütztes Conversion- oder Custom Event wird erfasst Event muss in +Analytics Pro existieren
2. Mapping abgleichen Der Event-Name wird einem konfigurierten Provider-Event zugeordnet Explizites Kunden-Mapping erforderlich
3. User Choice prüfen DNT/GPC und konfigurierte Eligibility-Regeln werden ausgewertet Fail closed, wenn das Signal nicht geliefert werden darf
4. Consent-Modell prüfen Jurisdiktion und Kunden-Setup bestimmen, ob Delivery fortfahren darf Der Kunde bleibt für das rechtliche Setup verantwortlich
5. Identifier prüfen Nur unterstützte Identifier-Pfade werden berücksichtigt Rohe unsichere Felder werden nicht verwendet
6. Deduplizieren Browser/server-Deduplication nutzt die explizite event_id, wenn vorhanden Derselbe Token muss Browser und Server vorliegen
7. Liefern Das Event wird an das kundeneigene Ziel gesendet Aktive Zugangsdaten erforderlich
8. Diagnostizieren Delivery-Status und Provider-Diagnostik werden gespeichert Teams können Delivery Health prüfen

Kundeneigene Ziele

CAPI-Ziele sind kundeneigene Endpunkte. +Analytics Pro erstellt keine Werbeziele automatisch und liefert keine Analytics-Daten an Meta oder Google, nur weil das Tracking-Script installiert ist. Ein Ziel wird nur genutzt, wenn Zugangsdaten, Event-Mapping, User-Choice-Prüfung, Identifier-Regeln und Provider-Anforderungen zusammenpassen.

  • Meta Conversions API Endpoint
  • Google Enhanced Conversions oder Data Manager Ziel

Delivery-Gates

Bevor ein Signal +Analytics Pro verlässt, muss es Delivery-Gates passieren. Diese Gates trennen Analytics-Metadaten, Werbe-Identifier, Consent-Status und Provider-Delivery, statt jede Event-Property als Aktivierungsdatum zu behandeln.

  • Aktives Kundenziel
  • Explizites Event-Mapping
  • DNT/GPC- und Consent-Eignung
  • Unterstützte Identifier-Felder
  • Gültige Provider-Zugangsdaten

Deduplication mit event_id

Wenn dieselbe Conversion im Browser beobachtet und serverseitig geliefert werden kann, ist Deduplication wichtig. +Analytics Pro nutzt eine explizite event_id für Browser/server-Deduplication. Derselbe Token muss auf beiden Seiten vorhanden sein, damit Provider-Deduplication zuverlässig funktioniert.

Delivery-Diagnostik

Conversion Delivery braucht sichtbare Fehlerzustände. +Analytics Pro sollte zeigen, ob ein gemapptes Event eligible war, wohin es gesendet wurde und warum Delivery übersprungen oder abgelehnt wurde.

  • Delivery-Status
  • Provider
  • Source Event
  • Deduplication Event ID
  • User-Choice- oder Consent-Grund
  • Identifier-Status
  • Versuche und Fehler
  • Provider-Diagnostik

Häufig gestellte Fragen

Sendet +Analytics Pro Daten standardmäßig an Meta oder Google?

Nein. Delivery erfordert ein konfiguriertes Kundenziel, ein explizites Event-Mapping, bestandene User-Choice- und Consent-Prüfungen, unterstützte Identifier und gültige Zugangsdaten.

Was ändert sich, wenn Customer-Owned CAPI aktiviert wird?

Ausgewählte Conversion Events können serverseitig an konfigurierte Kundenziele geliefert werden. Das normale Analytics-Reporting bleibt davon getrennt.

Entfernt serverseitige Delivery Consent-Anforderungen?

Nein. Sie verändert den Delivery-Pfad, nicht die Verantwortung des Kunden für Consent, Datenschutzhinweise, DNT/GPC-Handling und jurisdiktionsspezifische Regeln.

Was passiert, wenn ein Delivery-Gate fehlschlägt?

Das Event kann in Analytics bleiben, wird aber nicht an das Ziel geliefert. Der Grund sollte in der Diagnostik sichtbar sein.

Ist das ein Server-GTM-Ersatz?

Nein. Es ist eine schmale Conversion-Delivery-Schicht für ausgewählte gemappte Signale, kein allgemeines Tag-Management- oder Server-GTM-Hosting-Produkt.

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Nutze Customer-Owned CAPI, wenn ausgewählte Conversion-Signale Kampagnenworkflows unterstützen sollen, ohne Werbenetzwerk-Weitergabe zum Standard zu machen.